Die 1%-Methode - von James Clear

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Woran liegt es, dass manche Menschen in dem was sie tun scheinbar übermenschlichen Erfolg haben? Ist es überdurchschnittliche Intelligenz, die Zugehörigkeit zu einer geheimnisvollen Elite oder schlicht und einfach Glück? Die Antwort lautet wohl: keine Sache davon! Erfolgreiche Menschen unterscheiden sich von "Erfolglosen" vor allem in einem: ihren Gewohnheiten.


"Gewohnheiten sind der Zinseszins der Selbstoptimierung."


Wenn du wissen willst, wie du dir die Gewohnheiten erfolgreicher Menschen aneignen oder deine schlechten Gewohnheiten ablegen kannst, dann könnte "Die 1%-Methode" für dich genau das richtige Buch sein.


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"Die 1%-Methode" (im Original: "Atomic Habits") behandelt das Thema Gewohnheiten so umfangreich wie kaum ein anderes Buch. Es kann dabei als der geistiger Nachfolger von „Die Macht der Gewohnheiten“ von Charles Duhigg angesehen werden (hier geht es zu unserer Rezension dazu), dessen theoretische Vorarbeit es aufnimmt und in praktischen Konzepte weiterentwickelt.


Der Schwerpunkt des Buches sind dabei – nachdem der theoretische Hintergrund dargelegt und die Physiologie einer Gewohnheit im menschlichen Gehirn dargestellt wurde – die vier von James Clear definierten Regeln, anhand derer man ein gewünschtes Verhalten zu einer Gewohnheit entwickeln kann und somit dafür keine Willenskraft mehr braucht:

  1. Eine Gewohnheit muss offensichtlich sein.

  2. Eine Gewohnheit muss attraktiv sein.

  3. Eine Gewohnheit muss einfach sein.

  4. Eine Gewohnheit muss befriedigend sein.

Jeder Regel ist ein Kapitel gewidmet, in dem jedoch nicht nur dargelegt wird, wie und warum das Befolgen der Regel hilft, gewünschte Gewohnheiten aufzubauen, sondern auch, wie die exakte Umkehr der Regel zum Ablegen einer schlechten Gewohnheit beträgt.


So beschreibt James Clear z.B. im Kapitel der 1. Regel "Die Gewohnheit muss offensichtlich sein", wie wichtig es ist, ein förderliches Umfeld für unsere Gewohnheiten zu schaffen. Wenn man mehr Wasser trinken will, sollte man überall in der Wohnung Wasserflaschen platzieren. Wenn man sich im Gegenteil etwas abgewöhnen möchte, z. B. viel das Handy zu benutzen, sollte man das Handy aus dem Sichtfeld schaffen, z. B. in einen anderen Raum legen, um die Benutzung weniger offensichtlich zu machen.


"Eine kleine Änderung an dem, was man sieht, kann daher das, was man tut, entscheidend wandeln."


Wir persönlich haben bspw. mit dem in dem Buch vorgestellten Habit-Stacking-Konzept (dem Aneinanderhängen von Gewohnheiten) und den 6 Life-SAVERS aus dem Buch "Miracle Morning" (hier geht es zu unserer Rezension dazu) unsere derzeitige Morgenroutine kreiert. Wir merken jedes Mal, wenn wir aus unvermeidlichen Gründen unsere Morgenroutine aussetzen müssen, dass es sich den ganzen folgenden Tag etwas unausgeglichen anfühlt. Die Gewohnheitsbildung hat also funktioniert. :-)

Unser Fazit:


Wie kaum ein anderes Buch, was wir bis jetzt gelesen haben, befasst sich Die 1%-Methode mit der praktischen Umsetzung von Gewohnheiten. Es erklärt praxisnah, wie du es schaffen kannst, dir ein gewünschtes Verhalten zur Gewohnheit zu machen und was du beachten musst, wenn du schlechte Gewohnheiten ablegen willst.


Von uns gibt eine klare 5/5-Sandburgen-Leseempfehlung – auch weil wir der Überzeugung sind, dass Gewohnheiten der ist. Und das Beste: Die ca. 330 Seiten erhält man bereits für nur 13 €, z. B. hier auf amazon!*


Über den Autor:


James Clear startete seine Autorenkarriere mit einem Blog über Gewohnheiten und gilt heute als absoluter Experte auf dem Gebiet. Laut eigener Aussage ist der Amerikaner nicht als Autor geboren, es seien viel mehr seine Gewohnheiten, ständig Artikel zu schreiben, die ihn dazu gemacht haben. Als Speaker ist er sehr gefragt und seine Methoden werden von zahlreichen Unternehmen oder auch in der NBA, NFL und MLB genutzt.


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Der Text verwendet wegen der besseren Lesbarkeit nur die männliche Bezeichnungen; selbstverständlich sind damit auch alle anderen Geschlechter angesprochen, männlich, weiblich und divers.